“Monkey Mind”: Wenn das Gedankenkarussell Deine Meditation stört

Man hört ja immer, dass Meditation einem hilft runterzukommen und zu entspannen. Viele Leute haben aber das Problem, dass ihnen wenn sie sich hinsetzen und meditieren auf einemal enorm viele Gedanken im Kopf herumschwirren.
Dieses Phänomen ist so weit verbreitet, dass es sogar einen Namen dafür gibt: “Monkey Mind”. Dieses Gedanken-Wirrwar stört die Meditation wie ein schnatterndes kleines Äffchen und lässt sich nur sehr schwer abstellen.

Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Land in dem Meditation erfunden wurde: Indien. Ein Land das quasi unter einer dauerhaften Affenplage leidet. Dort findet man überall Affen: Sie springen auf den Strassen herum, durchwühlen den Müll, sie klauen Dir Dein Essen aus der Hand und können ganz schön nervig sein.
Genauso wie diese Gedanken, die uns beim Meditieren stören.

Wenn Dir viele Gedanken im Kopf herumschwirren

Wenn wir sagen “Ich bin ganz schön durcheinander” meinen wir damit meistens diesen Zustand:
Wir haben viele unterschiedliche Gedanken im Kopf und alle wollen irgendwie unsere Aufmerksamkeit haben. Und am Ende fühlen wir uns überfordert und kriegen gar nichts mehr auf die Reihe.

Menschen, die gerade erst mit dem Meditieren angefangen haben versuchen meistens, diese Gedanken aktiv zu ignorieren. Andere machen sie zum Teil ihrer Meditation und versuchen gar nicht sie loszuwerden.
Tatsächlich gehört das Gedankenkarussell zum Meditieren dazu!
Die Kunst bei der Meditation ist es, diese Gedanken wahrzunehmen, sich aber nicht von ihnen ablenken zu lassen.

Egal was Du machst, die Gedanken werden immer kommen. Besonders Anfänger und Menschen, die nur sehr unregelmäßig meditieren haben damit zu kämpfen.

Versuch nicht die Gedanken loszuwerden

Aber wenn Du regelmäßig meditierst wirst Du merken, dass die Gedanken dich immer weniger stören. Das ist wie beim Sport: Für einen untrainierten Anfänger fühlt sich ein 5km Jogging-Lauf furchtbar anstregend an. Aber schon nach ein paar Wochen regelmäßigem Training läuft man die selbe Strecke mit Links ohne aus der Puste zu kommen.

Mit der “Monkey Mind” ist es genau das Selbe.
Man muss sich bewusst machen, dass niemand es am Anfang schafft “an nichts” zu denken.
Gib den Gedanken Raum, lass sie da sein und beobachte wie sie auftauchen. Aber schenke ihnen keine Aufmerksamkeit. Sag: “Oh, da ist wieder so ein Gedanke!”, und dann kehr zu Deiner Meditation zurück. Und mit der Zeit wirst Du merken, wie die störenden Gedanken immer weniger werden.

Eine Meditation ist nicht “besser” oder “schlechter”, nur weil da Gedanken in deinem Kopf rumwuseln. Meditation bedeutet, sich regelmäßig die Zeit zu nehmen und da zu sitzen, mit dem was eben an Gedanken da ist oder nicht da ist. Meditation bedeutet mit diesen Gedanken umzugehen und das wird umso einfacher, je öfter man es praktiziert.

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